Am Anfang meiner Zeit als Büroinhaber von Angerhofer + Braun Architekten 2015/2016 habe ich dieses Einfamilienhaus für die Familie W. geplant und mit Handwerkern vor Ort im Neubaugebiet von Kenzingen gebaut. Es erreicht mit seiner monolitischen Bauweise aus 42,5cm Hochlochziegel und ohne Außenwanddämmung den damaligen Effizienzhaus70 Standard. Ziel des Bauherrn war es, mit der PV- Anlage mit 9,6 kwp und einem intelligenten Speichersystem aus Wechselrichter+ Eisenphosphat- Akku von 12kW (Sonnen GmbH), einen möglichst hohen Autarkiegrad an der Energieversorgung zu erreichen. Den Strombedarf für die Luft – Wasser Wärmepumpe für Heizung und Brauchwasser und den restlichen Haushaltsstrom kann dieses Haus laut den bisherigen Auswertungen zu 65 % selber aufbringen. Ist die Batterie geladen, wird der überschüssige Strom ins Netz eingespeist und vergütet, scheint die Sonne länger nicht oder zu wenig und die Batterie ist leer, muss der Bauherr zusätzlich Netzstrom beziehen. Verteilt der Bauherr die Investition (damals noch zinsgünstig mit Kredit der KfW finanziert), die Vergütung durch Stromverkauf und den Zukauf an Netzstrom auf rechnerisch auf ein Jahr und einen Zeitraum von 20 Jahren, liegt er monatlich bei Energiekosten von 0€ ! Der Kommentar des Bauherrn dazu: Warum macht das eigentlich nicht jeder ??